in hinblick


hatte am 5. November 2005 Premiere im Theater im Fischereihafen. “in hinblick” besteht aus zwei Stücken: „flattern, sammeln“ und „Ewigkeit erhalten“.

„flattern, sammeln“ beschäftigt sich mit dem künstlerischen Produktionsprozess als solchem und der Preisgabe von Persönlichem in der Kunst im speziellen – ohne sich in Privaten zu verlieren, versteht sich – ein Versteckspiel mit Licht und Schatten. Dieses Stück wurde eigens für ein Gastspiel in Stuttgart choreographiert, einige Auserwählte durften jedoch bereits im Mai 2005 die Vorpremiere im Rahmen des Werkprogramms „ff-fortsetzung folgt“ in Bremerhaven erleben.

Ewigkeit erhalten

Das zweite Stück, „Ewigkeit erhalten“, war eine Uraufführung und beschäftigt sich mit der Flüchtigkeit von Erinnerungen, Erlebnissen und Gefühlen. Mit Kameras, Fotoalben, Datenträgern und Tagebüchern versuchen wir den Augenblick festzuhalten zu konservieren– doch gelingt uns das? Und ist das wirklich wünschenswert? FAUST: Und Schlag auf Schlag! Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zugrunde gehn! Dann mag die Totenglocke schallen, Dann bist du deines Dienstes frei, Die Uhr mag stehn, der Zeiger fallen, Es sei die Zeit für mich vorbei! MEPHISTOPHELES: Bedenk es wohl, wir werden’s nicht vergessen.






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