Tanzmaschine (2001/2002)


Eine Tänzerische Zeitreise durch das Historische Museum Bremerhaven – Ein Beitrag zum Stadtjubiläum 2002

Tanz im Museum, ein außergewöhnliches Projekt! In diesem Projekt wurde die „statische“ Welt des Museums aufgebrochen und Stadtgeschichte individuell erlebbar gemacht. Viele Objekte im Museum boten sich an, durch eine kleine Tanztheater-Szene in einem umfassenden Zusammenhang deutlich zu werden. Die Besucher des Museums kommunizierten nicht nur mit den Objekten, diesmal kommunizierten auch die Objekte mit den Besuchern.

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Claudia Hanfgarn (TAPST) erarbeitete mit drei Klassen der ehemaligen Körnerschule (heute Astrid Lindgren Schule) im Zeitraum von August 2001 bis zur Premiere am 7. Februar 2002 eine Tanztheater Performance, bei der die Klasse 5c einige Ausstellungsstücke tänzerisch darstellte und die Klassen 10a/10k in 7 Szenen das Thema Auswanderung darstellten. Der Museumspädagoge Dr. Burkhard Hergesell, die MitarbeiterInnen des Historischen Museums Bremerhaven und Martin Kemner (Videodokumentation) unterstützten dieses Projekt.

Viele Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen waren zu Beginn des Projekts wenig begeistert, weil sie kaum etwas mit dem Thema anfangen konnten, sich etwas überrumpelt fühlten und nicht wussten, was auf sie zukommen würde. Einige waren jedoch neugierig und voller Enthusiasmus.
Am Erfolg dieses Vorhabens zweifelten alle. Doch je weiter das Projekt voranschritt und je konkreter es wurde, um so mehr SchülerInnen brachte es Spaß. Für einige war es ein Rollenspiel – eine andere Person, in die man schlüpfen konnte, die man ohne Hemmungen spielen konnte. Zum Glück – musste man ja nicht nur tanzen! Und letztendlich wurde es nicht, wie befürchtet, eine totale Blamage, sondern ein voller Erfolg.
Zitat einer Schülerin: „Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden!“
Pressetext

>Eine ausführliche Projektdokumentation finden Sie in der Datenbank Praxisbeispiele der Initiative Kinder zum Olymp.