Schiffs-Körper (2003)


Nach den guten Erfahrungen mit dem 1. Museumsprojekt, „Tanzmaschine“ im Historischen Museum Bremerhaven (Premiere Februar 2002), starteten Dr. Burkhard Hergesell – Museumspädagoge – und Dipl.Tanzpäd. Claudia Hanfgarn (TAPST) – ein neues Museumsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum.


Teilnehmende Klassen waren die 4a von Frau Wilcken der Theodor-Storm-Schule und die Gy 7a von Frau Michael an der Körnerschule.
Ziel war es, ein ca. einstündiges Tanzprogramm auf die Beine zu stellen, das am 20., 21. und 22. Juni 2003 im Deutschen Schifffahrtsmuseum zur Aufführung kommen sollte.

Getanzt wurde an historischen Exponaten in der Ausstellung. Den Schulkindern sollte ermöglicht werden, die Themen Schifffahrt und seine Geschichte, Arbeit auf dem Schiff, Eis, Wind und Wetter mittels Tanz sinnlich, vergnüglich, lehrreich und emotional näher zu erfahren. Die Zuschauer konnten durch den „Tanz am Objekt“ eine neue Dimension und andere Aspekte des historischen Gegenstands erfahren. Die Schüler sollten zu einer größtmöglichen eigengestalterischen Aktivität angeregt werden. Das Projekt bearbeitete fächerübergreifend Themen zu Geschichte, Deutsch, Physik, Chemie und Kommunikation. Es wurde von den Klassenlehrerinnen, Dr. Burkhard Hergesell und Dipl.Tanzpäd. Claudia Hanfgarn begleitet.

Die folgenden Stationen konnten sich die Zuschauer bei den 3 Vorstellungen anschauen

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Kombüse: (Shpetim, Ömer, Konstantin, Andre)
Sie stellen auf einem Raddampfer eine Reise dar. Vor der Abfahrt des Schiffes ist totale Hektik auf dem Schiff. Als das Schiff dann aber abfährt ist es totale Harmonie, der Kontrolleur (Ömer) checkt die Fahrkarten der Passagiere. Und der Kapitain hält auf dem Aussichtsturm Ausschau. Der Matrose (Andre) kocht was für den Gast(Shpetim). Gy 7a

Heizkessel: (Mike, Marcel, Andreas, Tobias)
Sie arbeiten in einem Heizkessel. Mike, Andreas schaufeln Kohle in den Heizkessel dabei bespricht Tobias mit einem anderen Arbeiter. Marcel kontrolliert die Temperaturen usw. Alle wechseln sich mit der Arbeit ab. Gy 7a


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Schiffskabine: (Sinem, Burcu, Iülide)
Sie spielen Adelige Frauen in einer Kabine. Sie sticken und gucken sich dabei an. Nach dem sticken finden sie es sehr warm und legen ihr Stickzeug hin und nehmen sich Fächer und laufen zwischen den Stühlen. Sie setzen sich wieder hin und nehmen ein Buch zur Hand, danach legen sie das Buch wieder hin und machen ihre Sonnenschirme auf, sie laufen nach vorne und drehen sich dann langsam um. Klasse 4a

Navigationssystem (langer Gang): (Marina, Yasmin, Sozfin)
Sie bilden Schranken, bei der Premiere müssen sie dann die Zuschauer dadurch lassen. Dann gehen sie zum Radarschirm und bilden einen engen Kreis und drehen sich. Dann bilden sie auf dem Boden einen Stern. Klasse 4a



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Navigationssystem (Deichblick): (Mahmut, Recep, Hussen, Flaomor, Deaneric).
Sie verständigen sich mit Zeichen, es wiederholt sich immer. Sie geben Zeichen damit man sich auf einem Schiff verständigen können. Am Ende der Aufführung geben sie noch ein Zeichen das heißt „Hallo”. Klasse 4a

Torfkahn: ( Aslihan, Sema, Hilal, Zuhal)
Aslihan und Zuhal stapeln den Torf aufeinander und Hilal wirft den Torf zu Sema. Alle sind schwanger und haben Kinder auf dem Rücken. Sie machen eine kleine Pause und essen und trinken was. Nach der Pause fangen sie wieder an zu arbeiten. Gy 7a



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Vitrine: ( Mascha, Burcu, Marika)
Burcu sieht wie ihr Freund einfach mit dem Schiff wegfährt, sie ist verzweifelt und weiß nicht was sie tun soll. Da kommen ihre beiden besten Freundinnen und sehen wie Burcu springen will. Sie gehen schell hin und ziehen sie wieder zurück, aber Burcu lässt nicht nach und will immer noch springen. Aber die Freundinnen können sie noch überreden nicht zu springen. Gy 7a

Eis: ( Carina, Seher, Chantal, Betina, Gandi)
Sie Stellen mit einer schrägen Linie einen Gletscher dar. Nach ein paar Sekunden schmilzt und bricht der Gletscher. Sie bilden einen Stern. Gy 7a



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Polarforschung: (Pascal, Oliver, Jennifer, Mihamed)
Sie sind auf einer Polarforschung, sie beforschen alles was mit Eis zu tun hat. Da es sehr kalt ist machen sie eine Pause und stellen sich eng aneinander danach arbeiten sie wieder. Klasse 4a

Wale+ Fische: (Bashik, Torek, Janine, Tugba)
Sie stellen Fische und Wale dar, sie tauchen und die beiden Jungs werden Seesterne, die Mädchen Wasserpflanzen. Dann tauchen sie wieder auf. Klasse 4a



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Segelschiff: (Marc, Markus, Cihan)
Sie sind auf einem Boot und langweilen sich. Sie springen erschrocken auf, weil jemand ins Wasser gefallen ist. Sie suchen und suchen nach dem Rettungsring und finden den Rettungsring erst nach kurzer Zeit. Niemand traut sich den Rettungsring rein zu werfen und geben ihn nervös weiter. Sie werfen dann ihn einfach alle rein und ziehen ihn mit ganzer Kraft raus und beleben ihn. Gy 7a

Ghost Ship:
Sie stellen sich aufgeteilt hinter dem Schiff und kommen nach kurzer Zeit in einer Reihe vor dem Schiff und bilden Mäste, Galionsfiguren usw. Dann Verschwinden sie wieder hinterm Boot und kommen dann wieder und verbeugen sich. Gy 7a, 4a)



>Eine ausführliche Projektdokumentation finden Sie in der Datenbank Praxisbeispiele der Initiative Kinder zum Olymp.

Die positiven Auswirkungen des ersten Projektes auf die SchülerInnen sollten dieses Mal wissenschaftlich belegt werden. Teile des Projektes wurden deshalb zusätzlich von Dr. Eileen Wanke (Uni Kiel) beobachtet.
Pressetext zu “Schiffs-Körper”